Wir waren ja nun Eltern geworden und haben gleich nochmal nachgelegt. Zwei Babys und ein kleines Auto. Gut, dass die Große schon laufen konnte und der kleine konnte noch in die Manduca.Aber das sollte auch kein Zustand bleiben. Es musste besser werden. Wir brauchten ein größeres Auto. Aber das finanzielle Budget war, naja gering.

Finden kann man alles, besonders in Kleinanzeigen, aber auch bei Gebrauchthändlern, aber da muss man vorsichtig sein, dass man keine überteuerten Preise zahlt. Wer mit der Sprache noch nicht so firm ist, sollte sich gut informieren, worauf es bei einem Auto ankommt und vor allem, was es alles haben sollte. Damit kann man etwas errechnen, was noch gemacht werden müsste.

Wir haben sehr lange gesucht und haben unseren weißen Babybomber durch Zufall gefunden. Wir wohnen etwa 80 Kilometer von der nächsten Großstadt und dort gab es Unmengen Autos, aber so richtig sicher waren wir uns da nicht, sie hatten immer kleine Macken und vor allem naja wenn mal was war, dann musste man ja auch nochmal dahin kommen.

Wir hatten beschlossen zu warten und dann kam der magische Monat, wo uns das Geld nicht weh getan hatte, wenn wir es ausgeben würden. Und da fanden wir unser Auto. Nur 12 Kilometer von uns entfernt. Allerdings wollte der gute Mann telefonieren und mein (Franziska) französisch war noch nicht so gut. Also ging ich zu meinem Nachbarn und fragte ihn, ob er mir helfen konnte. Man sollte sich immer Hilfe suchen, wenn man einen guten Bekannten in der Nähe hat.

Er fuhr gleich mit meinem Schwiegervater zu dem Auto, weil wir arbeiten mussten und begutachtete es von allen Seiten. Er meinte, dass wir einen guten Kauf machen würden. Und schon war es passiert.

Wichtig ist, dass man auf den Fahrzeugschein besteht und auch auf einen Kaufvertrag. Übergibt man Bargeld sollte man sich das quittieren lassen.

Mit Geduld und Spucke haben wir ein gutes Geschäft gemacht. Auch wenn das Auto schon alt ist und viele Kilometer hat, er schnurrt wie eine Katze und bietet uns viel Platz.
Wer mehr zur Verfügung hat, kann natürlich zu einem Händler gehen, die einem auch die Umstände mit der Anmeldung abnehmen können. Gute Angebote oder Verhandlungen sind immer möglich, man muss sich nur trauen.

Allerdings sollte man darauf achten, dass man bei einem Kreditgeschäft auf die Konditionen Acht gibt, dass da nichts schief laufen kann. Wenn man nicht alles versteht, dann kann auch ein Übersetzer helfen. Man muss sich dann aber auch bewusst sein, dass man die Raten bedienen muss und vor allem auch in dieser Zeit immer liquide ist. Daher ist es immer gut, wenn man gebraucht und gut kaufen kann und das auch direkt bar auf den Tisch legen kann. Somit kann man Verpflichtungen umgehen und auch sprachliche Barriere kann gerade am Anfang unbeachtet bleiben.

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