Liebe Leser, die schon sehnlichst auf die Rente warten, weil es nicht mehr lang ist. Wenn ihr auswandern wollt, dann wird euch die Rentenstelle nicht einfach weiter eure Rente geben, denn ihr müsst etwas tun, dass ihr weiter Geld bekommt.

Wir erleben es nun bei Jonas Eltern. Dazu müssen wir sagen, wenn das alles so weiter geht, dann bekomme wir mit Sicherheit keine Rente mehr, aber was will man auch damit. Finanzielle Sicherheit wird einfach überbewertet. Lieber gehe ich dann Zeitungen austragen oder stempeln.

Gut, wieder zum Thema. Wir haben also immer wieder mitbekommen, dass die Rentenstelle einmal im Jahr einen schönen Brief schickt. Da ist nicht nur der Bescheid in dem man erfährt, wie viel man wieder mehr an Pflegeversicherung zahlen darf und vor allem, was unter dem Strich vielleicht mehr rauskommt, sondern auch ein schöner Schein mit der Bezeichnung Lebendbescheinigung.

Hier ist man gezwungen nachzuweisen, dass man noch lebt. Wie soll das funktionieren? Ganz einfach. Auf dem zettel steht alles in drei Sprachen. Man muss damit auf das Rathaus, zur Bank, zur Post oder einer anderen Behörde und lässt sich bestätigen, dass man noch lebt. Dazu kommt auch noch die Vorlage eines gültigen Ausweises.

Dann muss der ganze Schein wieder nach Deutschland. Wenn man sich nicht an die erste Frist hält, dann bekommt man noch eine zweite Chance, aber wenn da auch wieder nichts kommt, dann ist man mittellos.

Man kann seine Rente nicht sicher wähnen, wenn man sich eine Wohnsitz im Ausland sucht. Und dafür ist man dann sein Leben lang arbeiten gewesen. Ist schon schön, wenn man das mal so bestrachtet. Aber ihr braucht da echt keine Angst haben, wenn ihr die Frist einhaltet, die erste in meist etwas sechs Wochen, aber manchmal auch zwei Monate lang, dann müsst ihr euch auch keine Gedanken machen.

Wichtig ist, dass ihr euch auch bei der Rentenstelle ummeldet, wenn ihr im Rentenalter den Wohnsitz wechselt. Wenn die euch Post schicken wollen und die kommt wieder, dann ist die Rente auch erstmal auf Eis. Eure Rente dann wieder zu bekommen ist relativ schwierig und mit vielen, vielen Behördengängen verbunden.

Auch wenn Ihr die Lebendbescheinigung nicht zurückschickt ist dies mit allerlei gängen verbunden. Ihr müsst dann der Rentenversicherung nachweisen, daß Ihr noch lebt und das geht manchmal nur mit einem Besuch beim Amtsarzt und co..

Vielleicht schaut ihr euch dazu nochmal unseren Beitrag zum Nachsendeauftrag an, denn so könnt ihr sicher sein, dass auch in der Phase des Umzugs und der Eingewöhnung in der neuen Heimat auch die Post zuverlässig ankommt und euch so etwas nicht passieren kann.

Du liest den Beitrag: Lebendbescheinigung – Auswandern im Rentenalter