Auch wenn ich schon ein halbes Jahr vorher wusste, dass wir nach Frankreich gehen werden, ich hatte in der Schule kein französisch und ich wollte aber auch keinen überteuerten Sprachkurs besuchen. Also musste ich das selbst machen. Die schon berichtet, habe ich mir mit einem Sprachenbuch von Pons (PONS Schülerwörterbuch Französisch. Buch mit App. Französisch-Deutsch / Deutsch-Französisch: Mit dem Wortschatz aller relevanten Lehrwerke.)  weitergeholfen, wo ich alles Gelernte auch anwenden konnte. Leider war das aber auch nur die Spitze des Eisberges.

Im nächsten Schritt musste ich erfahren, dass nicht jeder Englisch sprach und dass mir auch nicht weiterhalf, aber mit Händen und Füßen hat es immer geklappt. In der Apotheke hatte ich am Anfang den Vorteil, dass ich gelernte Krankenschwester bin und wenn ich etwas nicht wusste, dann habe ich den medizinischen Fachbegriff verwendet. Das hat immer gut geklappt.

Aber manchmal haben mich die Menschen auch einfach nicht verstanden und das ist auch heute noch so ab und an. Auch wenn ich nicht fließend spreche, aber ich komme auch mit Behörden zurecht. Leider habe ich ein Problem, dass viele Menschen haben. Es bringt mir nichts, wenn ich ein Wort höre. Ich muss es gelesen haben. So konnte ich mir zwar einen umfangreichen Wortschatz aneignen, aber mit der Aussprache ist es im französischen ganz schön hart. Daher empfehle ich jedem, dass man das man sich die Worte auch mal im Wörterbuch anschauen sollte. Hier ist immer die Umlautschrift dahinter, die einem verrät, wie man es aussprechen muss.

Und wenn das dann auch nicht funktioniert hat, dann gibt es nur noch eins. Das Wort aufschreiben. Meistens wird man dann korrigiert und lernt die richtige Aussprache. So kann man schnell und leicht auch zurecht kommen, wenn man noch nicht so viel kann.

Wichtig ist, dass man sich vor der Sprache des Landes nicht verschließt. Auch wenn man sich nicht traut mit Menschen zu sprechen. Man sollte es tun. Mehr als einen nicht zu verstehen, kann nicht passieren und man hat wieder eine Erfahrung gemacht.

Zeitschriften sind auch immer gut. Man kann mit ihnen viel selbst lernen und erkennen, was nun was bedeutet.

Ich für meinen Teil mache sehr gern Kreuzworträtsel und es gibt auch welche für Kinder. Hier ist ein Bild aufgezeigt und man muss das Wort dazu eintragen. So kann ich vieles am Besten lernen und auch wiederholen.

Nie den Kontakt zu den Menschen scheuen und es wird auch keiner einen verurteilen, wenn man nicht alles richtig macht. Hier in Frankreich sind alle aufgeschlossen, wenn sie merken, dass man lernen will, lernt und es versucht. Sie helfen einen, wo es geht und wenn man nicht mehr weiterkommt, dann kann man auch mal Bilder malen. Es geht immer irgendwie, man sollte nur zeigen, dass man sich nicht verschließt und dagegen stellt.

 

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